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7 Fragen an JACKY F. Gründerin Julia Huthmann | nearbees

JACKY F. Gründerin Julia Huthmann

Die liebe Sabrina von nearbees hatten einige Fragen an JACKY F. Gründerin Julia Huthmann. Deren Antworten wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten! Aber lest selbst...

Trennpunkte in Jackfruit-Grün

"Eine Frucht, die Fleisch ähnelt? Bei JACKY F. geht es genau darum! Die Jackfruit ist von Natur aus dank ihrer faserigen Konsistenz Fleisch sehr ähnlich und daher ein tolles Ersatzprodukt. Doch nicht nur für heftig deftige Gerichte kann sie verwendet werden. Sie enthält wenig Kalorien, Fett und Zucker und kann auch Deinem Müsli einen besonderen Geschmack verleihen. In unserem Interview verrät die Gründerin von JACKY F. mehr über die besondere Frucht:

Wer bist Du und was ist Dein Konzept?

Ich bin Julia Huthmann. Studierte Wirtschaftsingenieurin und inzwischen seit über 3 Jahren Gründerin und Geschäftsführerin von JACKY F. – einem Food Startup, das für mehr steht als nur gutes Essen! Wie ich dazu gekommen bin? Ich lebte für einige Jahre mit meinem Mann in Sri Lanka. Dort entdeckte ich die junge Jackfruit. Lustige Geschichte eigentlich! Ich bestellte damals ein vegetarisches Curry, beschwerte mich das Hähnchen drin sei und die Köchin lachte bloß: „That’s Jackfruit“. Die Idee zu JACKY F. war geboren!
Mein Konzept dahinter: Nachhaltiges Wirtschaften auf Augenhöhe mit Produkten, die sinnvoll sind. Die Jackfruit ist in Sri Lanka in völligem Überfluss vorhanden. Etwa ein Drittel aller Früchte verderben am Baum ohne genutzt zu werden. Das möchten wir ändern! Daher importieren wir die junge Bio-Jackfruit per Schiff nach Deutschland, um sie hier als hochwertige Fleischalternative zu vertreiben. All dies passiert entlang einer nachhaltigen, sozialen Lieferkette mit direktem, fairem Handel.

Wie bist Du mit Landwirten in Kontakt getreten und worauf achtest Du bei der Auswahl der Farmer?

In Sri Lanka, wo wir unsere Bio-Jackfruit herbekommen, habe ich mehrere Jahre gelebt. Die Idee zu JACKY F. entstand noch als ich vor Ort war, sodass ich unsere ersten Partner direkt persönlich vor Ort treffen konnte. Die musste ich natürlich erstmal davon überzeugen, dass das alles eine gute Idee ist. Was wir in Deutschland mit der Jackfruit wollen, war ihnen ein Rätsel. Ich wusste ja damals auch nicht, ob meine Idee funktionieren würde! Zum Glück habe ich dabei Partner gefunden, mit denen wir noch heute eine loyale, persönliche Beziehung pflegen und die zu echten Freunden geworden sind.

Natürlich kamen im Lauf der Zeit noch weitere Kleinbauern, Kooperativen und Produzenten dazu. Bei der Auswahl ist die EU-Bio-Zertifizierung für mich Pflicht! Ich war schon vor der Gründung vom ökologischen Landbau überzeugt und beruflich schon lange in der Bio-Branche tätig. Aus völliger Überzeugung. Daher war immer klar: JACKY F. wird zu 100% Bio! Wichtig sind außerdem faire Arbeitsbedingungen und rundum gute Qualität.

Worauf ich noch achte? Dass es persönlich passt und das Bauchgefühl stimmt!

Wo kann man Deine Produkte kaufen?

Im Biohandel! Wir sind in über 550 Bioläden in Deutschland erhältlich. Auch in Österreich, Schweiz, Niederlande, Spanien… Wer keinen passenden Bioladen in der Nähe hat, kann natürlich auch im JACKY F. Onlineshop bestellen.

Was unterscheidet JACKY F. von anderen Fleischersatzprodukten wie Tofu, Soja oder Seitan?

Wir sagen immer: Jackfruit ist eine eigenständige Frucht. Zufällig bringt sie in ihrer jungen Reife eine faserige Konsistenz mit, die an Hähnchen oder Thunfisch erinnert. Sie ist also, wenn man möchte, eine absolut natürliche Alternative zu Fleisch. Die junge Jackfruit muss nicht verarbeitet werden, sondern wird lediglich in Salzlake & Limettensaft eingekocht, um sie haltbar zu machen. Im Gegensatz zu Tofu oder Seitan ist sie also soja- und weizenfrei, quasi unverarbeitet und auch die Textur ist einzigartig. Und all das ist einfach zufällig und natürlich da. So würd ich’s wohl beschreiben.

Welche Zielgruppe(n) sprichst Du hauptsächlich an?

Natürlich ist die junge Jackfruit gerade bei Vegetarier:innen und Veganer:innen beliebt, da sie eben gut als natürliche Fleischalternative funktioniert. Aber auch Leute, die einfach mal was Neues ausprobieren wollen, schätzen sie sehr als innovatives Lebensmittel. Zudem ist sie durch wenig Kalorien und viele Ballaststoffe auch für Menschen interessant, die auf einen bewussten, gesunden Lebensstil achten.

Auch in Sri Lanka sind Bienen und Insekten für die Bestäubung notwendig. Hast Du eine Idee, wie Du sie und ihren Erhalt unterstützen kannst?

Ganz klare Antwort: Ökolandbau. Denn auf Plantagen und Pestizide haben wir absolut kein Bock! Wir wollen Mischkulturen, Artenvielfalt und Kreislaufwirtschaft, um Insekten und Tiere aller Art und auch unseren Planeten zu schützen. Denn was gibt es Wichtigeres? In einer Welt, in der Menschen Bäume künstlich bestäuben müssen, wollen wir nicht leben.

Was sind Deine Ziele für die Zukunft?

Wir möchten mit JACKY F. dafür sorgen, dass mehr Menschen ihren Fleischkonsum reduzieren und Bio-Anbau einen größeren Stellenwert auf der Welt einnimmt. Wie wir das schaffen? Mit Produkten, die einfach verdammt gut sind!
Außerdem wollen wir unser Projekt mit der GIZ im Norden von Sri Lanka mehr und mehr voranbringen. Unser Ziel dabei ist es, in dem ehemaligen Kriegsgebiet Sri Lankas, Farmer bei der Bio-Zertifizierung zu unterstützen. So setzen wir in der Region von Anfang an auf ökologischen Landbau!

Möchtest Du noch etwas ergänzen?

Man sagt auch „pani waraka“ zur Jackfruit. Das heißt so viel wie Honig-Jackfruit. Wenn das kein Zeichen ist 🙂 Danke, dass wir bei nearBees ein wenig was über JACKY F. erzählen durften! 

Wenn Du jetzt noch mehr über JACKY F. erfahren möchtest, dann schau doch gleich mal auf die Webseite oder informier Dich auf Facebook oder Instagram über Julia Huthmann und die Jackfruit!"

 

Mehr über nearbees:

Umweltschutz – Nachhaltigkeit – lokaler und bewusster Konsum. Themen, die in den letzten Jahren immer stärker an Bedeutung gewonnen haben und auch uns am Herzen liegen. Den Fokus legen wir dabei auf die Imker - denn ohne Imker, keine Honigbienen. Mit nearBees wollen wir die Honigvermarktung für Imker radikal vereinfachen und zudem einen bequemen Zugang zu lokalem Honig ermöglichen. So tust du dir nicht nur selbst etwas Gutes, sondern sorgst zugleich für eine artenreiche heimische Natur. Denn unsere heimischen Bienen produzieren nicht nur einzigartigen Honig, sie sorgen auch für die Bestäubung der Pflanzen in unserer Natur - so hängen fast ein Drittel der Lebensmittel direkt oder indirekt von den Bienen ab. Mit nearBees und lokalem Honig von Nebenan wollen wir daher zum Erhalt der Imkerei und der biologischen Vielfalt in unserer Natur beitragen.

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Erfahre mehr über JACKY F. in unserem Magazin